Wie kann man die Abwehrkräfte natürlich stärken?

Wie kann man die Abwehrkräfte natürlich stärken?Alle möchten eine starke Abwehr haben, um ihren Organismus zu schützen. Nicht jeder weiß, wie man für sie sorgt. Hier sind einige Möglichkeiten, die euch helfen. Die Abwehr ist eine der wichtigsten Fragen, und entgegen dem Anschein ist das Bewusstsein der Gesellschaft dafür leider recht gering. Es reicht nicht aus, einen Vitamin- und Mineralstoffkomplex einzunehmen oder Vitamin C zu schlucken, um gesund zu sein. Natürlich sind Nahrungsergänzungsmittel durchaus angezeigt und hilfreich, aber sie erledigen nicht die ganze Arbeit für uns. Die Stärkung der Abwehr ist ein komplexer Prozess, der tägliche Maßnahmen erfordert.

Wie kann man die Abwehrkräfte natürlich stärken?

Vor allem sollte man daran denken, dass wir die Abwehrkräfte das ganze Jahr über aufbauen. Selbst die besten Nahrungsergänzungsmittel stärken sie nicht sofort – das sind keine Mittel, die „hier und jetzt“ wirken. Man kann sich durchaus mit ihnen unterstützen (natürlich mit Bedacht), aber in erster Linie muss man auf die Grundlagen achten.

Ruhe und Erholung fördern die Abwehr

Sowohl körperliche als auch psychische Erschöpfung sind der Funktion des Immunsystems nicht zuträglich. Ihr werdet die Akkus nicht aufladen, wenn ihr dafür nicht die richtigen Bedingungen schafft. Eine grundlegende Sache ist der Schlaf, also die nächtliche Regeneration. Genau dann kommt es zu einer intensiven psychophysischen Erneuerung. Es ist erwiesen, dass Menschen, die zu wenig schlafen und Nächte durchmachen, viel häufiger mit Virusinfektionen zu kämpfen haben. Ganz zu schweigen davon, dass sie am nächsten Tag unter allgemeiner Schwäche, Konzentrationsproblemen und einem Motivationsabfall leiden. Wichtig ist, dass sich unser Organismus im Schlaf nicht nur regeneriert, sondern auch von verschiedenen krankheitserregenden Erregern befreit. Die Geringschätzung der Rolle des Schlafs und Störungen des zirkadianen Rhythmus (z. B. Schichtarbeit) führen zu Störungen des hormonellen Gleichgewichts. Dann habt ihr es mit übermäßigen Mengen an Cortisol und verstärkten Auswirkungen von Stress zu tun. Das wiederum führt zu einer Schwächung der Immunabwehr des Körpers und zu einem erhöhten Risiko für die Entstehung gefährlicher Krankheitsbilder. Während der Nachtruhe wird Melatonin ausgeschüttet, das als Schlafhormon bezeichnet wird. Es erfüllt immunregulatorische Funktionen und stimuliert außerdem die Abwehr und hält die Produktion proinflammatorischer Zytokine wie IL-6 und TNF-alpha in Schach. Was tun? Auf eine angemessene Menge und Qualität des Schlafs. Es wird empfohlen, durchschnittlich 7 bis 9 Stunden zu schlafen. Vor dem Zubettgehen sollte man die Exposition gegenüber blauem Licht (Bildschirme von Smartphone, Computer oder Fernseher) begrenzen. Eine gute Idee ist es, den Organismus auf die Ruhe vorzubereiten – wir schalten alles aus und dimmen das Licht für etwa 20 Minuten. Beachtet, dass die beste Regeneration der Nebennieren zwischen 21:00 und 1:00 Uhr stattfindet – das ist eine gute Zeit, um ins Bett zu gehen.

Ernährung ist die Grundlage

Wenn eure Ernährung arm ist und viele hochverarbeitete Produkte umfasst, ist es höchste Zeit, einige Änderungen vorzunehmen. Konzentriert euch vor allem auf qualitativ hochwertige, möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel, aus denen der Organismus viele nützliche Bestandteile ziehen kann. Eine gute Option ist die geschickte Aufnahme von Gemüse und Obst, die nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Antioxidantien enthalten. zdrowe produkty - jak naturalnie wzmocnić odporność Wenn das eure Ernährungsgewohnheiten sind und ihr täglich große Mengen Zucker zu euch nehmt, dann habe ich eine schlechte Nachricht. Ein Übermaß an Kalorien und Zucker in der Ernährung kann die Funktionen des Immunsystems sowie die Fähigkeit zur Aufnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe beeinträchtigen. Außerdem wirkt es sich negativ auf die Darmflora aus, indem es schlechte Bakterien ernährt und damit ihr Wachstum unterstützt. Die Folge davon ist unter anderem eine Störung der Darmflora, und das ist schon ein sehr schlechtes Zeichen… Man kann sagen, dass der Darm das Zentrum der Immunologie des Körpers ist – dort befindet sich der Großteil unserer Abwehr. Außerdem fördert ein Übermaß an Zucker und allgemein an einfachen Kohlenhydraten Entzündungen sowie die Entwicklung krankheitserregender Erreger. Deutlich besser ist es, sie zu begrenzen oder zu eliminieren. Was tun und was sollte man in die Ernährung aufnehmen? Nun, ich empfehle auf keinen Fall, die Fettquellen zu vergessen. Denkt daran, dass der Organismus sowohl ungesättigte als auch gesättigte Fette braucht. Das ermöglicht es unter anderem, sich angemessen um die Nervenzellen zu kümmern und Entzündungen zu kontrollieren. Außerdem unterstützen wir die Bildung des für die Stärkung der Abwehr wichtigen Vitamin D3, dessen zusätzliche Supplementierung ich empfehle. Ein großer Teil der Bevölkerung weist einen Mangel an diesem Vitamin auf, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Denken wir auch daran, Produkte mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigten Fettsäuren sowie Omega-3 (EPA und DHA) in die Ernährung aufzunehmen. Nämlich:
  • hochwertiges natives Olivenöl extra,
  • Avocado,
  • Nachtkerzenöl,
  • Nüsse,
  • fette Meeresfische,
  • fettes Fleisch,
  • Kokosöl.
Es lohnt sich, Omega-3-Supplementierung. Eine ausgezeichnete Idee ist es, fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, eingelegte Gurken) in den Ernährungsplan aufzunehmen. Das sind sogenannte Präbiotika, die sich günstig auf den Darm auswirken und seine Funktion optimieren. Ein weiteres Produkt, das ich empfehle, ist Knoblauch, der von vielen als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird. Erinnert ihr euch, was unsere Mütter und Großmütter normalerweise gemacht haben, wenn wir uns eine Erkältung eingefangen haben? Genau, Brühe! Richtig zubereitete Brühe kann Wunder wirken. Auf Knochen zubereitete Brühe ist eine wahre Fundgrube an Mineralstoffen, Kollagen, Vitaminen und Aminosäuren, die das Immunsystem anregen und die Zellreparatur fördern.

Kümmert euch um den Darm, um die Abwehr zu stärken

Der Wiederaufbau der Darmbarriere, das Abdichten des Darms und das Wieder-ins-Gleichgewicht-Bringen der Darmflorader Darmflora in Ordnung, sind langfristige, aber durchaus lohnende Aufgaben. Im Darm befindet sich das lymphatische Gewebe GALT, das die Funktion eines eigenen Immunsystems erfüllt und eng mit dem Verdauungssystem verbunden ist. Zu seinen Aufgaben gehört die Produktion von Lymphozyten und Antikörpern, die die Abwehr gegen Pathogene unterstützen. Am wichtigsten für die Verbesserung der Funktion und des Zustands des Darms sind Probiotika. Es lohnt sich, sie mit Butyraten und Lactoferrin oder Colostrum zu kombinieren. Darmbakterien sind an der Bildung von Verbindungen mit antimykotischer, antiviraler und entzündungshemmender Wirkung beteiligt. Zusätzlich stimulieren sie B- und T-Lymphozyten und wirken sich positiv auf den Spiegel von Vitamin D3 und B12 aus, die ebenfalls die Immunfunktionen des Körpers unterstützen. Eine gute Idee ist es, die zuvor erwähnten Fermente in die Ernährung aufzunehmen sowie Faktoren zu eliminieren, die die Darmfunktion und die Abwehr schwächen:
  • IPP-Medikamente (Protonenpumpenhemmer),
  • NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika),
  • Alkohol und Zigaretten,
  • Antibiotika,
  • hohe Stressbelastung.
All das sowie die Vernachlässigung der zuvor genannten Elemente wirkt sich negativ auf die Darmbarriere und die Dichtigkeit unseres Darms aus. Infolgedessen ist der Organismus geschwächt und wir sind anfälliger für verschiedene Infektionen.

Körperliche Aktivität und die Abwehr des Körpers

Auch diesem Thema sollte man mit Bedacht begegnen, aber es ist definitiv besser, körperlich aktiv zu sein. Studien bestätigen, dass moderate körperliche Aktivität zu einer Zunahme der Anzahl und Aktivität von Makrophagen führt, deren Aufgabe unter anderem die Beseitigung krankheitserregender Mikroorganismen und schädlicher Stoffwechselprodukte ist. Sie fördern außerdem die Produktion von IL-10 mit starken entzündungshemmenden Eigenschaften. Angemessen durchgeführte körperliche Aktivität stimuliert die Aktivität der Leukozyten, was sich unter anderem in einer erhöhten Bildung von Interleukinen und Antikörpern wie IgG niederschlägt.

Zatem co robić, aby naturalnie wzmocnić odporność?

  • auf gesunde, wenig verarbeitete Lebensmittel setzen,
  • gute Quellen für Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien in die Ernährung aufnehmen,
  • auf den Darm achten,
  • auf die richtige Qualität und Menge des Schlafs achten,
  • Genussmittel meiden,
  • die Stressbelastung reduzieren,
  • einfache Zucker einschränken,
  • körperlich aktiv sein.
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