Vitamin C - wozu braucht man es?

Vitamin C - wozu braucht man es?Vitamin C ist wohl das beliebteste Vitamin von allen. Es ist auch eines der Nahrungsergänzungsmittel, die wir praktisch überall finden – von Tankstellen über Geschäfte bis hin zu Apotheken. Es ist eines dieser Mittel, zu denen wir sowohl vorbeugend als auch bei Erkältung oder Grippe greifen. Darin erschöpft sich seine Rolle jedoch nicht.

Woher kommt Vitamin C?

Als Beginn der Vitamin-C-Geschichte gilt das Jahr 1928, als Skorbut in der Welt wütete und Millionen Menschenleben forderte. Es handelte sich um einen extremen Mangel dieser Verbindung, mit dem vor allem Soldaten und Matrosen zu kämpfen hatten. An dieser Stelle betone ich, dass das keineswegs übertrieben ist, denn damals war Skorbut eine tödliche Krankheit und ein Vitamin-C-Mangel sehr verbreitet. Heute erkrankt daran wohl kaum noch jemand, was die Rolle unserer Verbindung und die Vorteile einer zusätzlichen Supplementierung jedoch keineswegs schmälert. Den Höhepunkt seiner Popularität verbinden wir mit den Forschungen von Linus Pauling, in denen Vitamin C die Hauptrolle spielte. Die gesammelten Studien und Beobachtungen deuteten darauf hin, dass die Einnahme hoher Dosen ein wirksames Mittel gegen Krebs sein oder zumindest das Fortschreiten einer Krebserkrankung lindern könnte. Wie ihr euch vorstellen könnt, weckte es von diesem Moment an ein enormes Interesse in der medizinischen Fachwelt. Dennoch beruhte das gestiegene allgemeine Interesse vor allem auf Studien, die darauf hindeuteten, dass Vitamin C bei regelmäßiger Einnahme in angemessenen Mengen eine Anti-Aging-Wirkung zeigt und damit zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Derzeit sehen wir die Verbindung meist als Mittel gegen Erkältungen. Der Verzehr von Gemüse und Obst ist heutzutage höher als beispielsweise im erwähnten Jahr 1928, als sie in den Verpflegungsrationen von Soldaten und Matrosen im Grunde nicht vorkamen. Das wiederum führt dazu, dass wir eher nicht mit einem Mangel zu kämpfen haben, obwohl eine zusätzliche Supplementierung einige wichtige Prozesse im Körper verbessert oder ermöglicht. Sie ist auch eine gute Ergänzung im Rahmen vorbeugender Maßnahmen, wenn wir uns natürlich guter Gesundheit erfreuen möchten.

Vitamin C - Vorteile

Beginnen wir damit, dass Vitamin C eine wasserlösliche Verbindung ist. Außerdem zeichnet es sich leider durch keine besonders gute Haltbarkeit und eine große Empfindlichkeit gegenüber Sauerstoff und hohen Temperaturen aus. Das trägt natürlich zu Problemen mit einem angemessenen Spiegel im Alltag bei. Abgesehen davon, dass wir die Rolle von Gemüse und Obst in der Ernährung immer noch oft unterschätzen, werden sehr große Mengen davon schnell aus dem Körper ausgeschieden. Es zeigt ein recht breites Spektrum gesundheitsfördernder Wirkungen, aber als Hauptfunktion gilt der positive Einfluss auf das Immunsystem und die Funktion des Immunsystems. Genau deshalb hat es einen beträchtlichen Anteil an der Bekämpfung von Grippe, Erkältung und verschiedener Virusinfektionen. Unter anderem fungiert es als Aktivator zytotoxischer Lymphozyten und NK-Zellen. Zu den wertvollen Eigenschaften zählen sicherlich:
  • Anti-Aging-Wirkung,
  • antivirale Wirkung,
  • antibiotische Wirkung,
  • antioxidative Wirkung,
  • fiebersenkende Wirkung,
  • Unterstützung der Phagozytose,
  • Unterstützung der Regeneration und der Wundheilung,
  • Unterstützung des Bewegungsapparats (Kollagensynthese),
  • Vorbeugung von diabetischen Komplikationen,
  • Unterstützung der Ausscheidung von Schwermetallen aus dem Körper,
  • Verringerung von Entzündungen,
  • Verbesserung der Eisenaufnahme,
  • positiver Einfluss auf die Immunologie.
Natürlich hängt vieles von den Dosen und vom Zustand des Körpers selbst ab. Beispielsweise verwenden wir für einen rein immunbezogenen Nutzen während einer Krankheit eine andere Dosis und eine andere, wenn wir Vitamin C vorbeugend für die Gesundheit einsetzen möchten.

Wie nimmt man Vitamin C ein? Aufnahme, Verwertung, Verfügbarkeit

Der grundlegende, minimale Bedarf eines gesunden Erwachsenen ist nicht besonders hoch. Es wurde festgestellt, dass bereits durchschnittlich 60-100 mg pro Tag ausreichen, um uns vor dem früher weit verbreiteten Skorbut, also einem Vitamin-C-Mangel, zu schützen. Andererseits spielen auch Umweltfaktoren, Ernährungsfaktoren, körperliche Aktivität, der Gesundheitszustand, Fragen der Aufnahme / Verwertung und rein individuelle Faktoren eine Rolle. Beispielsweise sagt man, dass ein durchschnittlicher Mensch zur Bekämpfung einer gewöhnlichen Erkältung sogar bis zu 60 g Vitamin benötigt. Etwa 10-15 g täglich sollten ausreichend sein. Nachdem das Problem abgeklungen ist, sollte man die Mengen am besten schrittweise reduzieren. Die meisten Menschen verspüren keine Nebenwirkungen, einige erleben jedoch eine Darmreaktion, die sich u. a. durch Darmgeräusche und sogar Durchfall bei einer zu hohen Dosis äußert. Glücklicherweise ist das nur vorübergehend. Personen mit Magen-Darm-Problemen sollten zu einer gepufferten Form von Vitamin C greifen. Zu den besten natürlichen Quellen zählen unter anderem:
  • Acerola,
  • Hagebutte,
  • rote Paprika,
  • Schwarze Johannisbeere,
  • Petersilienblätter.
Es ist zu erwähnen, dass Vitamin C in Gegenwart sogenannter Bioflavonoide am besten aufgenommen wird. In diesem Zusammenhang ist auch Vitamin E wichtig, daher ist eine angemessene Zufuhr von Fetten ratsam, da es fettlöslich ist. Bei vorbeugender Einnahme gilt eine Dosis von 500-1000 mg als optimal. Wenn ihr die beliebteste, also die orale Form einnehmt, dann eignen sich Extrakte aus der bereits erwähnten Hagebutte oder Acerola sehr gut.

Womit sollte man es kombinieren?

Im gesundheitlichen Kontext und für das reibungslose Funktionieren des Immunsystems bewährt es sich in vielen Fällen in Kombination mit Zink, Eisen, Magnesium, Vitamin A, E, D3 und B-Vitaminen (insbesondere B6, B12 und Folsäure).
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