
Die Reduktion des Körperfetts ist eines der am häufigsten verfolgten Ziele. Klar, jeder möchte sich über eine ästhetische Figur freuen – besonders, wenn der Sommer näher rückt. Fakt ist, dass gesunde Ernährung und ein Kaloriendefizit die Schlüsselelemente für die Senkung des Anteils gespeicherten Fetts sind. Nichtsdestotrotz ist das nicht alles.
Es gibt noch weitere Elemente, die ebenso wichtig für den Erfolg unseres Ziels sind. Lebensstil, Hormone, Supplementierung, nicht nur mit typischen Fatburnern, und vieles mehr… Seht selbst, was noch von Bedeutung ist.
Senke den Stresspegel
Stress kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und muss nicht unbedingt mit der Erreichung beruflicher Ziele, Prüfungen oder zum Beispiel Zeitdruck zusammenhängen. Fakt ist jedoch, dass er unser täglicher Begleiter ist. Eine ordentliche Portion Stress für den Organismus kann bereits eine plötzliche Ernährungsumstellung, extreme körperliche Belastung, eine Verletzung oder auch Schlafmangel sein. Im Zusammenhang mit Trainingsresultaten ist die Senkung seines Niveaus äußerst wichtig. Dasselbe gilt für die geistige und gesundheitliche Verfassung. Nichtsdestotrotz sollten solche Maßnahmen bei der Reduktion von Körperfett an erster Stelle stehen.
Ein erhöhter Stresspegel kann durchaus als Förderer von Fettgewebe bezeichnet werden. Sicherlich habt ihr schon oft gehört, dass er die Gewichtszunahme begünstigt oder dass Stress meist „weggegessen“ wird. So oder so fördert sein Anstieg die Fetteinlagerung auf sehr vielen verschiedenen Ebenen. Sicherlich nichts Neues für euch ist die Tatsache, dass Stress mit einem Anstieg des Cortisolspiegels verbunden ist, der neben seiner katabolen Wirkung zusätzlich die Gewichtszunahme begünstigt.
Eine andere Sache ist, dass es in diesen Umständen nicht nur um Cortisol geht, sondern auch um Dynorphine, die zusätzlich die Fettspeicherung fördern. Nicht ohne Grund spricht man auch vom „Stressessen“, denn diese Situation ist mit einem gesteigerten Appetit und der Hemmung von Faktoren verbunden, die diesen der Balance wegen begrenzen. Stress geht nicht selten mit einer Verringerung von BDNF und einem Anstieg von Glutamat einher, also mit Elementen, die gewissermaßen für Anstieg und Senkung des Appetits verantwortlich sind. Er ruft außerdem eine Resistenz gegenüber Serotonin hervor, also einen weiteren Faktor, der auf den Appetit einwirkt.
Es ist auch erwähnenswert, dass starker Stress die Aktivität des sympathischen Nervensystems stark erhöht und dies zusammen mit einem erhöhten, anhaltenden Cortisolspiegel das Risiko für
Insulinresistenz. Diese geht wiederum meist mit einer Unterdrückung von Glukagon einher und steht in Zusammenhang mit Adipositas.
Achte auf die richtige Menge und Qualität des Schlafs
Die Missachtung des zirkadianen Rhythmus, durchgemachte Nächte, also
schlechte Schlafqualität und eine unzureichende Schlafdauer haben einen erheblichen Einfluss auf die Figur. Beginnen wir damit, dass dies eine Schlüsselfrage ist, wenn es um die psycho-physische Regeneration geht.
Ein falscher Umgang mit dem Thema Schlaf wirkt sich negativ auf den Hormonhaushalt aus. Ein gutes Beispiel ist hier die verringerte Ausschüttung von Testosteron, das nicht nur ein anaboles Hormon ist – es begünstigt auch die Reduktion von Körperfett. Eine Verringerung seines Spiegels wirkt daher gegenteilig und fördert die Einlagerung. Es wurde nachgewiesen, dass Schlafstörungen mit hormonellen Störungen in Bereichen wie den Nebennieren und der Schilddrüse verbunden sind. Die erstgenannten stehen mit Cortisol, DHEA sowie Noradrenalin und Adrenalin in Zusammenhang, die zu den Katecholaminen mit erheblichem Einfluss auf die Verbrennungsprozesse zählen. Das Ungleichgewicht betrifft auch die Schilddrüse, die mit den Nebennieren zusammenarbeitet.
Ihre reibungslose Funktion ist einer der Schlüsselfaktoren für die wirksame Beseitigung angesammelten Fettgewebes. Daher wirken sich Probleme mit der Schlafdauer und -qualität unter diesem Gesichtspunkt auf die Figur aus. Fakt ist, dass solche Umstände das Risiko für Autoimmunprobleme erhöhen, insbesondere für die Hashimoto-Krankheit, die mit Insulinresistenz sowie Adipositas / Übergewicht korreliert.
Achte auf die Darmflora
Der Darm ist nicht nur das Zentrum der Immunfunktion oder der Verdauungsfunktionen. Selbst die Arbeit des Gehirns hängt bis zu einem gewissen Grad von den Darmbakterien ab. Sie sind auch für das richtige Körpergewicht mitverantwortlich und zuständig für die Bildung spezifischer kurzkettiger Fettsäuren, die für die richtige Leptinproduktion sorgen und zudem die optimale Insulinempfindlichkeit unterstützen.
Sie unterstützen auch die Reduktion von Entzündungen (nebenbei bemerkt ist Insulinresistenz eines der metabolischen Probleme mit entzündlicher Grundlage).
Temperatur ist wichtig
Eine Zeit lang wurde viel über Irisin gesprochen, ein allgemein etwas weniger bekanntes Hormon mit sowohl anabolen Eigenschaften als auch der Fähigkeit, den Abbau von Fettgewebe zu stimulieren. Wissenschaftler haben bereits vor einiger Zeit bewiesen, dass Irisin die Bräunung des weißen Fettgewebes beeinflusst, was de facto die Verbrennung begünstigt.
Darüber hinaus wirkt es auf den Energiestoffwechsel des Körpers sowie auf die Aufrechterhaltung des Protein- und Zuckerhaushalts. Studien bestätigen, dass eine höhere Hormonkonzentration mit einer besseren Empfindlichkeit von Zellen und Geweben gegenüber Insulin korreliert und damit mit einem stabileren Zuckerhaushalt.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass Irisin in erhöhter Menge unter den Bedingungen von Schüttelfrost ausgeschüttet wird. Dieser ist euch vermutlich mit niedriger Temperatur verbunden, und dies kann den verfügbaren Informationen zufolge mit der Umwandlung von weißem Fettgewebe in braunes Fettgewebe zusammenhängen.
Die Folge davon ist das Bestreben des Organismus, die Temperatur auszugleichen, sodass Energie in Form von Wärme freigesetzt wird. Hier wiederum wurden bessere Bedingungen für die Verbrennung gespeicherten Fetts festgestellt. Ein höherer Hormonspiegel ist sowohl mit niedriger Temperatur als auch mit gesteigerter körperlicher Aktivität verbunden.
Was ist noch wichtig?
- für den Ausgleich der Neurotransmitter sorgen (insbesondere die Optimierung von Dopamin und Serotonin),
- die Gewebe gegenüber Insulin sensibilisieren,
- auf den Leptinspiegel achten,
- die Zufuhr angemessener Mengen an Mikronährstoffen (Beseitigung von Mängeln),
- Reduktion von Entzündungen,
- antioxidative Inhaltsstoffe,
- Reduktion des Stressniveaus und Verringerung der Stressbelastung,
- auf Verdauungs- und Stoffwechselfunktionen achten.
- hormonelles Gleichgewicht,
- ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Zufuhr von Elektrolyten.
Welche Nahrungsergänzungsmittel können nützlich sein?