Probiotika - Vorteile der Einnahme

Probiotika - Vorteile der EinnahmeProbiotika sind grundlegende Nahrungsergänzungsmittel, die wir einsetzen sollten, wenn wir an Gesundheit, Figur und eine Steigerung der Leistungsfähigkeit denken. Überzeugt euch selbst, ihr werdet nicht enttäuscht sein. Probiotika sollten die Basis der Supplementierung nicht nur im Gesundheits-, sondern auch im Sportbereich sein. Man sagt, dass der Darm unser zweites Gehirn ist. Dort befindet sich auch der Großteil unserer Immunabwehr. Dennoch ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Probiotika und ihre Vorteile

Wenn euch bei ihrer Erwähnung als Erstes die in den Medien beworbenen Joghurts in den Sinn kommen, die gesundheitsfördernde Bakterien enthalten, dann stimmt schon von Anfang an etwas nicht. Sicher werden wir noch darauf eingehen, wie man gute Probiotika auswählt und was sie auszeichnen sollte – vorerst konzentrieren wir uns auf die Grundlagen. Schon nach der von der WHO (World Health Organization) festgelegten Definition bezeichnen wir als Probiotikum einen Bakterienstamm, der bei entsprechender Anwendung eine günstige Wirkung auf den Organismus hat. Die Grundlage für das Funktionieren des Organismus ist die Bakterienflora, also die in unserem Darm ansässigen Bakterien. Dort findet die Produktion wichtiger Vitamine statt (z. B. Vitamin D, dessen Mangel leider recht verbreitet ist) und anderer Verbindungen, die das Gehirn, das Nervensystem oder die Immunabwehr unterstützen und schützen. Außerdem sind Probiotika in der Lage, optimale Bedingungen für die Arbeit an der Muskulatur zu schaffen und Regenerationsprozesse zu unterstützen. Deshalb ist es wichtig, sich um gute Bakterien zu kümmern, die sich neben den genannten auch auf das Wohlbefinden und die Folgen des täglichen Stresses auswirken. Das ist natürlich noch nicht alles… Am häufigsten begegnen wir mehrstammigen Probiotika, die verschiedene Bakterienkulturen enthalten und synergistisch zusammenwirken sollten. Studien bestätigen, dass eine Supplementierung dieser Art die Entstehung und Entwicklung von Entzündungen positiv beeinflussen und damit das Risiko vieler Krankheitsbilder verringern kann. Im Darm befindet sich das lymphatische Gewebe GALT, das das Verdauungs- mit dem Immunsystem verbindet. Es regt unter anderem die Bildung von Antikörpern und Lymphozyten an und ermöglicht so einen wirksameren Schutz vor Pathogenen. Ohne die Darmbakterien könnte es jedoch seine Funktionen nicht erfüllen. Einer der wichtigsten Vorteile der Supplementierung mit Probiotika ist die immunstimulierende Wirkung, die Immunabwehr und die Reaktionen des Systems stärkt. Gemeint sind vor allem Prozesse, die auf Phagozytose basieren. Probiotika stimulieren die Aktivität der Fresszellen, der sogenannten Makrophagen, und führen zur Eliminierung schädlicher Stoffwechselprodukte, nicht funktionsfähiger Proteine und Pathogene. Gleichzeitig stimuliert eine solche Supplementierung T- und B-Lymphozyten sowie Zytokine mit günstiger Wirkung. Einerseits können sie das Immunsystem unterstützen, andererseits seine übermäßige Reaktion kontrollieren (z. B. bei Autoimmunerkrankungen). Was noch? Es ist erwiesen, dass Probiotika einen Einfluss auf die Regulierung des Körpergewichts haben. Schon allein aus dem offensichtlichen Grund, dass sie für die Produktion von Vitamin D, Vitamin K, das man zusammen mit D3 einnehmen sollte, Folsäure, Biotin und einigen B-Vitaminen (z. B. B6 und B12) verantwortlich sind. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass bei Personen mit glykämischen Störungen meist auch Entzündungen, Funktionsstörungen der Darmbarriere und ein Übermaß an ungünstigen Bakterien auftraten. Das kommt gut gelegen, denn das Mikrobiom reguliert die Menge an Energie, die aus der Nahrung gewonnen und aufgenommen wird. Wissenschaftler weisen immer häufiger darauf hin, dass sich Probiotika erfolgreich etwa im Kampf gegen Adipositas, Insulinresistenz und Diabetes einsetzen lassen. Mehr noch, es wurde gezeigt, dass Darmbakterien die Reduktion von Nitrosaminen und anderen Verbindungen mit prokanzerogenem Charakter unterstützen. kobieta stosująca probiotyki - kapsułki w dłoniViele von euch werden sich wahrscheinlich dafür interessieren, dass ihre Anwendung sich günstig auf das Lipidprofil auswirkt. Sie wirken also etwa bei Hypercholesterinämie gut. Hinzu kommt die wohltuende Wirkung nach Antibiotikatherapien oder bei dem immer häufiger auftretenden Problem des Candida-Überwuchses. Natürlich sollte man zunächst den Zustand seiner Bakterienflora untersuchen, denn gezielte Probiotikatherapie bringt die besten Ergebnisse. Nichtsdestotrotz sind mehrstammige Probiotika die häufigste Wahl, die sich als äußerst hilfreich erweist. Denkt jedoch daran, dass sie etwas Zeit brauchen, um im Körper Ordnung zu schaffen. Es lohnt sich auch zu prüfen, ob es keine Kontraindikationen für ihre Anwendung gibt.

Probiotika - weitere, nicht weniger wichtige Vorteile der Anwendung

Neben den oben genannten Vorteilen kann man sie auch guten Gewissens für andere Zwecke einsetzen. Die positiven Effekte sind wirklich zahlreich:
  • helfen bei Verstopfungen und Durchfällen, die uns gelegentlich plagen,
  • verbessern die Darmperistaltik,
  • verbessern die Verdauung,
  • wirken sich auf unser Körpergewicht aus,
  • verbessern den Zustand der Haut,
  • verbessern die Aufnahme von Nährstoffen im Dünndarm,
  • wirken entzündungshemmend,
  • schützen vor Infektionen, insbesondere vor Rotaviren,
  • steigern die Regeneration und beeinflussen dank ihres Einflusses auf Serotonin die Schlafqualität,
  • erhöhen den GABA-Spiegel,
  • regulieren den Dopaminspiegel,
  • unterstützen die Integrität der für uns äußerst wichtigen Darmbarriere,
  • lindern die Folgen von Stress,
  • wirken sich bei Allergien und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten positiv aus,
  • verringern das Risiko vieler gefährlicher Krankheitsbilder.

Probiotika - wer braucht sie am meisten?

  • Sportler / körperlich aktive Personen,
  • Personen mit geschwächter Immunabwehr,
  • Personen mit Reizdarmsyndrom (RDS),
  • Allergiker,
  • Frauen, die mit Infektionen im Intimbereich zu kämpfen haben,
  • Personen mit Candida-Überwuchs,
  • Personen, deren Ernährung arm und eintönig ist,
  • Personen, die Antibiotika, NSAR, IPP (Protonenpumpeninhibitoren) einnehmen,
  • Personen, die hohen Stressbelastungen ausgesetzt sind,
  • Personen, die mit depressiven Zuständen zu kämpfen haben,
  • nicht gestillte Kinder,
  • schwangere und stillende Frauen.
Im Grunde kann man Probiotika fast allen empfehlen. Der werfe den ersten Stein, der noch nie Antibiotika eingenommen hat. Eben … Dass Ärztinnen und Ärzte sie recht gern verschreiben, ist nichts Neues. Trotzdem gehören sie zu den Faktoren, die den Zustand der Mikroflora negativ beeinflussen. Ihr wisst jetzt, was euch helfen kann. Geht vernünftig damit um und bleibt gesund!
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