Kokosöl – Vorteile

Kokosöl – Vorteile

Kokosöl ist eines der populäreren Öle der letzten Zeit. Vor allem aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Zu den Vorteilen zählt auch der hohe Gehalt an Fettsäuren mit mittellangen Ketten, die allgemein als MCT bekannt sind.

Kokosöl und MCT

Kokosöl verwenden sehr oft Personen, die sich dazu entschieden haben, eine fettreiche Ernährung umzusetzen – die sogenannte ketogene Diät. Übrigens können ein solcher Ernährungsstil, Kokosöl und MCT bei Insulinresistenz oder beim Abbau von Körperfett sehr vorteilhaft sein.

Tatsache ist, dass ein großer Teil der Zusammensetzung von Kokosöl aus mittelkettigen Fettsäuren besteht, die zu MCT gezählt werden. Außerdem sollte man wissen, dass gerade aus Kokosnüssen (und/oder Palmkernen) häufig die Fettsäuren zur Herstellung von MCT-Öl gewonnen werden, als äußerst nützliches Supplement sowohl im Hinblick auf gesundheitliche als auch sportliche Vorteile.

Wenn es uns jedoch auf eine schnelle Umwandlung in Energie ankommt, dann ist die bessere Wahl MCT-Öl, da es größtenteils die Fettsäuren C8 (Caprylsäure) und C10 (Caprinsäure) enthält. Gerade die Kettenlänge bestimmt in diesem Fall die Geschwindigkeit der Umwandlung in Energie. Aus diesem Grund ist es auch die bessere Wahl als Kokosöl, wenn wir den beliebten Bulletproof Coffee zubereiten.

Caprylsäure wirkt sich wohltuend auf das Verdauungssystem aus, insbesondere im Hinblick auf den Kampf gegen Hefepilze aus der Candida-Gruppe. Einige Quellen erwähnen eine Unterstützung bei der Linderung von Darmentzündungen. Außerdem ist sie eine sehr schnelle Energiequelle.

Caprinsäure wiederum zeichnet sich durch antibakterielle und antivirale Eigenschaften aus. Zusätzlich wirkt sie sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus, und trotz einer langsameren Verstoffwechselung als die erwähnte Caprylsäure wird sie vom Körper besser aufgenommen.

Versteht mich nicht falsch: Als Ergänzung zur Ernährung ist Kokosöl eine der besten Optionen dieser Art. Es geht lediglich darum, dass man es anders einsetzen kann, damit es für bestimmte Zwecke besser dient – z. B. für rein gesundheitsbezogene Anwendungen.

Kokosöl und gesundheitliche Vorteile

Kokosöl ist ein sehr gutes Mittel, das erfolgreich in der Kosmetologie eingesetzt wird. Es wirkt sich hervorragend auf den Zustand von Haaren und Haut aus, sowohl als vorbeugendes Mittel gegen Beschwerden als auch lindernd, wenn Probleme bereits auftreten. Neben seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung verringert es Hautentzündungen. Was die Haare betrifft, eignet es sich als natürliche Pflege – es nährt sie. Man lebt nicht nur von seiner Figur.

Kokosöl enthält auch Laurinsäure (C12), die sich zwar nicht in gleichem Maße in Energie umwandeln lässt wie die übrigen, aber in gesundheitlicher Hinsicht ihre Aufgabe erfüllt. Viele Quellen schreiben ihr antivirale, antimykotische und antibakterielle Eigenschaften zu – vor allem aufgrund der Umwandlung in Monolaurin. Manche heben auch die wohltuende Wirkung bei Magengeschwüren hervor. Interessanterweise unterstützt Laurinsäure, die unter anderem in Kokosöl reichlich vorhanden ist, die Eliminierung krankheitserregender Keime bei gleichzeitigem Ausbleiben negativer Auswirkungen auf die Bakterienflora, die im Zusammenhang mit der Immunität des Organismus so wichtig ist.

Es lohnt sich noch, die Rolle gesättigter Fettsäuren bei der Verbesserung der Funktion des Nervensystems zu erwähnen. Nervenimpulse sind elektrische Signale, die entlang von Nervenfasern verlaufen, die von einer Hülle umgeben sind. Die erwähnte Hülle besteht zu einem großen Teil eben aus gesättigten Fettsäuren.

Laut Studien u. a. des Athlone Institute of Technology ist Kokosöl dank seiner antibakteriellen Eigenschaften (Laurinsäure) in der Lage, das Wachstum von Bakterien, die die Entstehung von Karies begünstigen, einzuschränken und deren Eliminierung zu unterstützen. Ähnlich verhält es sich bei Infektionen im Mundraum.

Zu den wohltuenden Eigenschaften des Produkts zählt auch die Unterstützung des Hormonhaushalts. Gesättigte Fette unterstützen die Bildung bestimmter Hormone. Beispielsweise wirkt die bereits erwähnte Caprinsäure in diesem Zusammenhang günstig auf die Schilddrüse. Außerdem gibt es Berichte über eine ähnliche Wirkung von Laurinsäure und Myristinsäure wie die von 5-Alpha-Reduktase-Hemmern im Testosteronstoffwechsel.

olej kokosowy - zalety stosowaniaMit Monolaurin angereichertes Kokosöl zeigt auch eine antiparasitäre Wirkung – es unterstützt die Eliminierung u. a. von Darmparasiten wie Giardia lamblia. Monolaurin bewährte sich auch bei geschwächter Immunität und chronischer Müdigkeit und erhöhte die Aktivität der T-Lymphozyten.

Es lohnt sich noch, die Rolle gesättigter Fettsäuren bei der Verbesserung der Funktion des Nervensystems zu erwähnen. Nervenimpulse sind elektrische Signale, die entlang von Nervenfasern verlaufen, die von einer Hülle umgeben sind. Die erwähnte Hülle besteht zu einem großen Teil eben aus gesättigten Fettsäuren.

Raffiniertes Kokosöl oder kaltgepresstes Kokosöl?

Raffiniertes Kokosöl ist viel günstiger als sein nicht raffiniertes Gegenstück. Der Logik nach wird die teurere Variante über höhere gesundheitsfördernde Eigenschaften verfügen, also genau das, worauf es uns am meisten ankommt. Raffiniertes Öl wird gebleicht und zeichnet sich im Gegensatz zum kaltgepressten, das einen stärkeren Geruch und eine etwas dunklere Farbe hat (es wird nicht gebleicht), durch ein nur schwach wahrnehmbares Kokosaroma aus.

Schreibt in den Kommentaren, ob ihr Kokosöl auf irgendeine Weise verwendet!

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