Kaffee, Koffein und Guarana

Kaffee, Koffein und GuaranaKaffee und Guarana, beziehungsweise eigentlich Koffein, werden nicht ohne Grund seit so vielen Jahren in den unterschiedlichsten Sportdisziplinen eingesetzt. „Das Getränk der Götter“, das Energie und Kraft verleiht und dafür sorgt, dass wir noch stärker den Wunsch verspüren, unsere Ziele zu erreichen (vor allem morgens, wenn wir uns mit unserem Tatendrang nicht unbedingt hervortun können).

Kaffee und Koffein im Leben eines Sportlers

Kaffee ist ein so populäres Getränk, dass man es wohl niemandem vorstellen muss. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass jeder von uns eine andere Koffeinverträglichkeit aufweist, die zu einem großen Teil genetisch bedingt ist. Gerade Koffein ist für die Anregung, Energie und eine höhere Konzentration verantwortlich. Die meisten Menschen schätzen diesen Effekt besonders am Morgen, um wach zu werden. Sportler greifen wiederum sehr häufig vor Beginn intensiver Trainingseinheiten zu Kaffee, um sich einen Energieschub zu geben und sich besser auf die ausgeführten Übungen zu konzentrieren. Koffein ist ein häufiger Bestandteil von Fettverbrennern und Pre-Workout-Produkten für Sportler. Aus epidemiologischen Daten geht hervor, dass Personen, die regelmäßig Kaffee konsumieren, einen deutlich niedrigeren BMI aufweisen als Personen, die das Getränk meiden. Dies wurde mit dem Einfluss von Koffein auf den Stoffwechsel und die Appetithemmung erklärt. Ja, Kaffee und das darin enthaltene Koffein beschleunigen den Stoffwechsel. Die Frage der Appetitreduzierung bleibt jedoch umstritten. Trotz allem ist es langfristig nicht empfehlenswert, morgens auf nüchternen Magen Kaffee zu trinken. Vor allem, weil dies zu Störungen der Serotonin- und GABA-Sekretion führen kann. Auch in den Abendstunden wird er nicht empfohlen, da er die Melatoninproduktion und damit den Schlaf einschränken kann. Wie wir wissen, ist die richtige Menge und Qualität des Schlafs ein Schlüsselelement der psycho-physischen Regeneration und der Aufrechterhaltung eines hohen Gesundheitsniveaus. Einige Quellen bestätigen, dass es aufgrund seines Gehalts an nützlichen Verbindungen oxidativen Stress verringern und auch Entzündungen aufgrund des Vorhandenseins von Polyphenolen reduzieren kann. Kaffee, natürlich nicht zwanghaft konsumiert, wird sich positiv auf die Immunzellen auswirken. All diese Effekte werden besonders von Sportlern erwünscht sein. Und was das Immunsystem betrifft… Entgegen dem Anschein haben zahlreiche körperlich aktive Menschen, darunter auch Profisportler, Autoimmunprobleme. Ähnlich verhält es sich mit Darmproblemen, z. B. Leaky-Gut-Syndrom. Personen, die an der Darmdichtigkeit und der Regeneration der Darmbarriere arbeiten möchten, sollten sich nicht zu oft dem Koffeinrausch hingeben. Koffein zählt zu den anregenden Verbindungen und verleiht Energie zum Handeln. Das liegt daran, dass es das Nervensystem stimuliert. Natürlich erhöht es auch die Konzentration und macht uns zudem motivierter zum Handeln. All dies führt zu einer Steigerung der Effektivität und Leistungsfähigkeit der Trainingseinheit und damit zu besseren sportlichen Ergebnissen. Fakt ist, dass Kaffee und Koffein den Abbau von übermäßig eingelagertem Fettgewebe fördern. All das dank ihrer Eigenschaften, den Stoffwechsel zu beschleunigen und die Thermogenese zu erhöhen, was sich auf die Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Fettverbrennung auswirkt. Zusätzlich bestätigen Studien, dass Koffein in Kombination z. B. mit Grüntee-Extrakten günstig auf die Oxidation von Fettsäuren wirkt. Dies wiederum führt zu einer Schonung des Glykogens während körperlicher Anstrengung. Unter anderem deshalb eignet es sich sehr gut für Ausdauertraining und wirkt sich günstig auf die Leistungsfähigkeit aus. Es sei erwähnt, dass es neben dem anregenden Aspekt, der die Wahrnehmung beeinflusst, die Fettverbrennung unterstützt und den anderen genannten Eigenschaften auch ein Alkaloid ist, das Müdigkeit begrenzt, die Regeneration beschleunigt und das Schmerzempfinden verringert. Kaffee eignet sich auch bei ketogenen Diäten als Bestandteil, der die Emulgierung von Fettsäuren und die allgemeine Verdauung der mit der Nahrung zugeführten Fette unterstützt. Ziemlich häufig und mit sehr gutem Effekt wird er in Kombination mit MCT-Öl verwendet.

Kaffee, Koffein und Guarana

Guarana ist neben dem Kaffeebaum ein weiterer Stoff, der erfolgreich für sportliche Zwecke genutzt wird. Man sagt, dass Guarana-Extrakte ein Vielfaches an Koffein enthalten als Kaffee selbst. Nicht weniger wichtig sind jedoch die Inhaltsstoffe, in deren Begleitung es vorkommt. Guarana-Samen enthalten Guaranin – chemisch in seiner Struktur dem Koffein ähnlich – sowie unter anderem Theobromin, Cholin oder Theophyllin. Es zeigt sich, dass Guaranin zusammen mit Koffein eine hervorragende Kombination darstellt, die Müdigkeit noch besser mindert und ihre möglichen Folgen abschwächt. Das wiederum ermöglicht eine härtere Trainingseinheit und einen stärkeren stimulierenden Reiz für die Muskeln. kawa i ziarna kawy na stole - kofeina i guaranaEinige Quellen erwähnen, dass Guarana ähnlich gut wirkt wie Kaffee, wobei bei der Anwendung keine negativen Auswirkungen auf den Verdauungstrakt zu erwarten sind. Es wirkt sich positiv auf kognitive Funktionen, Konzentration und körperliche Leistungsfähigkeit aus. Seine Wirkung ist milder, hält dafür aber länger an. Studien zufolge kann es die Fettoxidation verstärken, was jedoch vom Gehalt an Koffein und Methylxanthin abhängt. Es unterstützt die Mobilisierung von Lipiden und verstärkt bzw. erleichtert zugleich die Verbrennung gespeicherter Fettmasse. Außerdem erhöht es den Energieverbrauch. Objektiv betrachtet lassen der Gehalt an Guaranin, Gerbstoffen, Catechinen, Koffein und anderen wertvollen Inhaltsstoffen Guarana sehr gut erscheinen. Dennoch führt das Vorhandensein großer Mengen sogenannter Ballaststoffe dazu, dass die starke Anregung nicht so schnell eintritt wie bei Kaffee. Deshalb ist die Kombination aus Koffein und Guarana-Extrakt die beste Option, um den gewünschten Effekt zu erzielen und aufrechtzuerhalten. Überzeugt euch selbst!
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