Hashimoto – wie erkennt man es und wie sollte man handeln?

Hashimoto – wie erkennt man es und wie sollte man handeln?Hashimoto ist zweifellos ein Problem, bei dem man Ernährung, Supplementierung und Änderungen im Lebensstil vorsichtig angehen sollte. Viele Menschen wissen oft nicht einmal, was in ihrem Körper eigentlich vor sich geht… Eine frühe Diagnose erleichtert vieles im Alltag. So oder so muss es nicht so schrecklich sein, wie man es manchmal darstellt. Verstehe das Problem, wisse, wie man es erkennt, und lerne dann Maßnahmen kennen, die auf seine Lösung abzielen.

Was ist Hashimoto?

Hashimoto ist eine Erkrankung, die zu den Autoimmunerkrankungen gezählt wird, also zu solchen, bei denen das Immunsystem die Zellen des eigenen Körpers angreift. In diesem Fall werden Antikörper gegen Schilddrüsenantigene gebildet, die somit die Zellen der Schilddrüse angreifen. Die Krankheit führt zu den sogenannten lymphozytären Infiltraten. Wichtig ist, dass Hashimoto zu den Autoimmunerkrankungen mit entzündlicher Grundlage zählt. Nicht ohne Grund spricht man von einer lymphozytären, chronischen Schilddrüsenentzündung, bei der das Vorhandensein aktiver T-Lymphozyten mit zytotoxischem Charakter festgestellt wird. Einfach gesagt: Es ist eine Autoimmunerkrankung, deren Grundlage eine Entzündung ist, die ihren Verlauf zusätzlich begleitet. Das Hauptziel der Angriffe sind die Schilddrüsenzellen, was zu Störungen ihrer Funktion, Dysfunktion und allmählicher Zerstörung führt. Man sollte beachten, dass sie einer der häufigsten Gründe für eine Schilddrüsenunterfunktion ist. Aufgrund der entzündlichen Grundlage können bei Hashimoto weitere damit zusammenhängende Probleme auftreten, wie etwa Insulinresistenz. Außerdem geht sie sehr oft mit Übergewicht einher.

Welche Faktoren begünstigen die Entwicklung von Hashimoto?

  • genetische Veranlagung (das bedeutet jedoch nicht, dass eine solche Person erkranken muss),
  • Entzündungszustände,
  • starke Stressbelastung,
  • unzureichende Schlafdauer und schlechte Schlafqualität,
  • depressive Zustände,
  • Virusinfektionen,
  • bakterielle Infektionen,
  • bestimmte Medikamente.

Hast du Hashimoto?

Natürlich sollte man nicht in Panik geraten, auch wenn Hashimoto zu einem häufiger diskutierten Thema geworden ist und deshalb stärker thematisiert wird. Auch genetische Veranlagungen verurteilen euch nicht sofort zur Erkrankung – ihr gehört lediglich zu einer Risikogruppe und müsst besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. mężczyzna na kontroli tarczycy - choroba HashimotoZunächst sucht man in der Regel nach Symptomen, die uns zu einer genaueren Beobachtung des Körpers und zur Durchführung geeigneter Untersuchungen veranlassen. Man sollte sich daran erinnern, dass die Symptome äußerst vielfältig sein können, und erst die Untersuchungen die Zweifel ausräumen. Was sind die häufigsten Symptome der Hashimoto-Erkrankung?
  • Schwellungen,
  • Energieabfall und Müdigkeit,
  • Schläfrigkeit,
  • Gewichtsschwankungen,
  • depressive Zustände,
  • „brain fog“,
  • Verstopfung und Darmprobleme,
  • Gelenkschmerzen,
  • verminderte Magensäure und damit verbundene Verdauungsprobleme,
  • Verschlechterung des Zustands und der Beschaffenheit von Haaren, Haut und Nägeln,
  • Störungen des Menstruationszyklus.
Abgesehen von den genannten Faktoren, die die Entwicklung der Hashimoto-Erkrankung begünstigen, ist die Altersgruppe, die betroffen sein kann, recht breit gefächert – sie reicht von 20 bis 50 Jahren. Wichtig ist, dass Statistiken zeigen, dass die Krankheit deutlich häufiger Frauen als Männer betrifft. Die Untersuchungen, die durchgeführt werden sollten:
  • Ultraschall der Schilddrüse,
  • TSH,
  • FT3,
  • FT4,
  • anti-TPO,
  • anti-TG.

Was wird bei Hashimoto empfohlen?

Zunächst vor allem nicht in Panik geraten, denn die Krankheit ist kein Todesurteil. Es ist wichtig zu beachten, dass Hashimoto nicht offen verlaufen muss – es kann latent sein. Endokrinologen empfehlen meist Levothyroxin, das als Ersatzhormon der Drüse dient und zu einer Senkung von TSH sowie der bereits erwähnten Antikörper führt. Die Therapie sollte ebenso wie die Ernährung individuell ausgewählt und unter der Aufsicht eines Spezialisten umgesetzt werden. Was Ernährung und Lebensstil betrifft, sollte man den gesamten Organismus betrachten – sich ganzheitlich um ihn kümmern. Bei Hashimoto werden sehr oft sogenannte entzündungshemmende Diäten eingeführt, die reich an Produkten sind, die Inhaltsstoffe mit dieser Wirkung enthalten. Nichtsdestotrotz sollte man auch andere Elemente berücksichtigen, wie den Ausschluss / die Einschränkung potenziell allergener Produkte, die Einbindung von Antioxidantien und die Sicherstellung einer ausreichenden Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht ohne Bedeutung ist auch der Zustand des Darms und der Bakterienflora. Umso mehr, als bei vielen Menschen mit Hashimoto Darmprobleme festgestellt werden. Gleichzeitig empfehle ich, soweit möglich, die Stressbelastung zu reduzieren und gegebenenfalls den Einsatz von Adaptogenen zu erwägen. Es lohnt sich auch, auf Nahrungsergänzungsmittel wie:
  • Zink,
  • Selen,
  • Magnesium,
  • Vitamin D3,
  • Vitamin C,
  • Resveratrol,
  • Probiotika, wobei diese individuell ausgewählt werden sollten.
  • bestimmte Adaptogene,
  • Natriumbutyrat, das neben seiner wohltuenden Wirkung auf den Darm auch eine entzündungshemmende Wirkung zeigt.
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