
Adaptogene sind schon seit sehr langer Zeit bekannt. Trotzdem war ihr volles Potenzial nicht ganz bekannt.
Sie gewinnen sehr schnell an Popularität, schon allein deshalb, weil sie sich sowohl zur Formung der Figur als auch zur Verbesserung der geistigen Funktionen erfolgreich einsetzen lassen.
Adaptogene – was sind sie und wozu sollte man sie einsetzen?
Adaptogene begleiten uns seit Jahrtausenden und wurden anfangs allgemein zu Heilzwecken verwendet. Mit der Zeit wurde der Anwendungsbereich erweitert, da ihr Potenzial im Hinblick auf geistige und körperliche Funktionen erkannt wurde.
In Polen sind sie nicht so bekannt und geschätzt wie in vielen anderen Ländern, allerdings gewinnen sie langsam an Popularität. Außerdem haben aktive Menschen, die an ihrer Figur und der Verbesserung körperlicher Parameter arbeiten, sicherlich schon oft auf Ginseng aufmerksam geworden oder von ihm gehört.
Beginnen wir damit, dass der Name der gesamten Gruppe von dem lateinischen Wort „adaptare“ stammt, das Anpassung bedeutet. Im Grunde geht es um die Fähigkeit, sich anzupassen und unter schwierigen Bedingungen zu überleben. Ihre Wirkung hängt vor allem mit der Erhöhung der Widerstandskraft und einer suppressiven Wirkung gegenüber Cortisol zusammen, wodurch der Stresspegel gesenkt wird.
Derzeit ist Stress ein täglicher Begleiter des Menschen, was einen Faktor darstellt, der das Risiko vieler Komplikationen und Krankheitsbilder erhöht. Natürlich weisen Adaptogene gemeinsame Merkmale für die gesamte Gruppe auf, allerdings besitzt jedes einzelne Mittel auch eigene, einzigartige Eigenschaften, die auf den Körper der anwendenden Person einwirken.
Adaptogene – wie wirken sie auf den Organismus und wem werden sie empfohlen?
Genau genommen kann man Adaptogene jedem empfehlen, der sich großen körperlichen und/oder geistigen Belastungen aussetzt. Natürlich ist hier von gesunden Personen die Rede, die nicht mit sehr schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Eine Kontraindikation kann auch eine Schwangerschaft sein – dann sollte man die Supplementierung mit einem Fachmann besprechen.
Unter normalen Bedingungen sollten Adaptogene keine Probleme verursachen. Entscheidend ist die Auswahl des passenden Mittels entsprechend dem Ziel, das wir erreichen wollen. Dennoch - außer in der Schwangerschaft und in der Stillzeit - werden sie nicht empfohlen, wenn wir Antidepressiva, Antikoagulanzien, Insulinpräparate anwenden oder wenn wir übermäßig Alkohol konsumieren.
Beispielsweise verwende ich persönlich für eine leichte Anregung, geistige Klarheit und eine Verbesserung des Gedächtnisses die Kombination bacopa monnieri + gotu kola + ginkgo biloba. Vor dem Training und/oder vor dem Schlafengehen, je nach aktuellem Bedarf, supplementiere ich dagegen ashwagandha. Interessanterweise kann die Einnahme vor dem Schlafengehen beim Einschlafen und bei der Regeneration helfen. Allgemein ist die Hauptfunktion dieser Mittelgruppe die Erhöhung der Stressresistenz, die Senkung eines übermäßigen Cortisolspiegels, die Verbesserung der Funktion des Immunsystems und ein wohltuender Einfluss auf das Nervensystem.
Die durch die Anwendung von Adaptogenen bedingte Anpassung beschränkt sich nicht ausschließlich auf Stress. Sie kann sich auch auf die Unterstützung der Anpassung an intensive körperliche Anstrengung beziehen. Andererseits ist auch extremes Training eine Dosis Stress für den Körper.
Kräuter mit adaptogenem Potenzial haben tatsächlich ein sehr breites Wirkungsspektrum. Deshalb ist es so wichtig, das passende Mittel an die Bedürfnisse des Körpers anzupassen. Man sollte bedenken, dass jeder anders ist und die Wirkung des Nahrungsergänzungsmittels in unterschiedlichem Maße spüren kann.
Es wurden sogar einige Regeln, genauer gesagt Bedingungen, festgelegt, die ein Mittel erfüllen sollte, um zu den Adaptogenen gezählt zu werden. Vor allem darf es für den Körper nicht toxisch sein. Es sollte auch eine wohltuende und vielseitige Wirkung zeigen, die mehr als ein System betrifft.
Darüber hinaus sollten diese Kräuter den Stresspegel, seine Auswirkungen auf den gesamten Organismus und die möglichen Folgen der Exposition gegenüber Stressfaktoren senken. Interessanterweise wirken sich Adaptogene auch positiv auf die Nebennieren aus, die in der Regel stark durch Stressoren belastet werden.

Viele von ihnen wirken auch auf geistige Funktionen wie Lernfähigkeit, Gedächtnis, geistige Klarheit und den Verlauf von Denkprozessen. Nicht selten sorgen sie auch für psychisches Wohlbefinden, geben Energie und wirken sich günstig auf die Motivation zum Handeln aus.
Zu den beliebten, geschätzten und allgemeinen Eigenschaften, die der Gruppe der Adaptogene zugeschrieben werden, können wir ohne Weiteres zählen:
- Stressreduktion und Senkung des Cortisolspiegels,
- immunstimulierende Wirkung,
- entzündungshemmende Wirkung,
- antioxidative Wirkung, Reduzierung von oxidativem Stress,
- Reduzierung des Unruhegefühls,
- Minimierung von Nervosität und Reizbarkeit,
- Steigerung des psychischen Wohlbefindens,
- Steigerung der psychophysischen Energie,
- Verbesserung einiger geistiger Funktionen,
- Steigerung der Vitalität,
- Unterstützung der Funktion des Nervensystems und des Immunsystems.
Einige Quellen weisen auch darauf hin, dass Adaptogene zudem Eigenschaften besitzen, die zur Verbesserung der Empfindlichkeit der Zellen gegenüber der Wirkung von Insulin beitragen. Dann kann man sie ohne Weiteres z. B. bei
Insulinresistenz.
Zu den beliebtesten Adaptogenen, auf die man achten sollte, zählen: